Zen und die Kunst Rugby zu spielen
Meine Philosophie

1. Das Team
Wir, das Team, verbunden als solches, mit einem Ziel. Das Ziel, durch ein Maximum unserer eigenen Professionalität und Zusammenarbeit zu erreichen. Ich bin nicht nur auf meine eigene Position konzentriert, die Möglichkeiten und Aufgaben bietet, sondern gleichzeitig offen und aufmerksam für die Signale des Anderen. Um ihn zu helfen, dass er in seinem Tun gefördert wird und unbelastet sein Ziel erreicht. Die Vielfältigkeit im Team, die Mannschaft als eine gesamte körperliche Kraft, Ausdauer, Durchhaltevermögen, und der Teamgeist, im flow zu sein und zu bleiben, auch in ungünstigen Situationen, entscheidet über gemeinsames fliegen oder fallen.

2. Der Ball, die Form
Rugby ist eine sehr komplexe Ballsportart. Ich vergleiche Rugby gerne mit Schach spielen. Die Form des Balles alleine birgt schon eine Herausforderung. Die Techniken ihn zu passen, fangen und kicken sind vielfältig. Mit einem ovalen "Laberl" ein sogenanntes Drop Goal erfolgreich auszuführen, erfordert nicht nur viele, viele Stunden Training im Umgang mit dem Ball, sondern auch Training mit Deinem Mindset, um die erforderliche mentale Ruhe bereitstellen zu können, die es im Match bei solchen Einsätzen auch braucht. Jede Position, die entsprechenden Abläufe, Ansagen, Strategien und Sequenzen eines Spiels erfordern körperlichen Einsatz, Disziplin, Fingerspitzengefühl, ein gutes Bauchgefühl und Einfühlungsvermögen in die eigenen Teamkollegen und selbstverständlich auch in die gegnerische Mannschaft. Manchmal muss man auch zaubern können.

3. Das große Ganze
Mit dem Team aufs Spielfeld zu laufen, ist bereits der Beginn des großen Ganzen. Ich checke mich noch einmal durch. Spüre meinen Körper, bin ich locker? Spüre meinen Atem, meine Bewegung, meinen Rhythmus. Ich konzentriere mich darauf leicht zu werden, körperlich und mental, damit ich frei und unbelastet ins Spiel gehe. Es ist wie eine Meditation, dieser Lauf aufs Spielfeld, um im Hier und Jetzt anzukommen. Um in jene Präsenz zu kommen, die es braucht, um bereit für alles zu sein. Es gibt keine Grenzen. Nur Möglichkeiten. Dann die Aufstellung. Wir nehmen unsere Plätze ein. Durchatmen, lächeln, für mich selbst und den Anderen! Offen sein. Startpfiff. Los gehts!
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